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Allgemeines Reiseführer: “Äthiopien” vom Reise Know How Verlag Landesinformationen: Botschaft Äthiopiens in Deutschland (klasse Seite, aktuell und mit allen Infos)
Einreise: Bei der Botschaft ist das Visaformular erhältlich. Vorraussetzung ist der Reisepass mit einer Gültigkeit von min 6 Monaten, einer Gelbfieberimpfung und ein Nachweis, dass der Flug gebucht und bezahlt ist. Nicht früher als 4 Wochen vor Abreise einreichen, Dauer der Bearbeitung 1 Woche, Kosten 57,80€. Gültig ist das Visum für 3 Monate, bei einmaliger Einreise und einer Aufenthaltsdauer von 4 Wochen im Land. Einreise erfolgte im Jan 2004 mit Rail & fly Ticket für 681€ (Hin- und Rückflug), Flug mit Jordanair über Rom und Amman. Persönlicher Eindruck Es war einer meiner, vom Erlebten her, intensivsten Reisen. Selten war ich so ungewiss in Bezug auf das was mich erwarten würde, und selten war ich so neugierig. Denn was verbindet man mit Äthiopien? Armut, Hunger und ein brutaler Bürgerkrieg, der das Land gespalten hat (1993)- kann man da Urlaub machen? Ja, man kann, und das sogar ausgesprochen gut, so gut sogar, das ich sicher weitere Gebiete dieses Landes besuchen werde. Der Kontrast zwischen Arm und Reich, wundervoller Natur und Agrarland, Kultur /Geschichte und anonymer Grossstadtidylle ist gewaltig. In keinem afrikanischem Land habe ich mich bisher sicherer gefühlt. Das Reisen im Land ist unkompliziert und die Menschen hilfsbereit, aufgeschlossen und sehr freundlich zu Ihren Besuchern. Auch über Politik und die wirtschaftliche Situation wird offen gesprochen. Der gegenwärtigen Regierung traut man nicht zu das Land aus der wirtschaftlichen Misere zu führen. Korrupt, egoistisch und nicht am Wohl des Volkes interessiert, sind die Schlagwörter, die oft zu hören sind. Route Addis - Simien mountains - Lake Tana - Lalibelia - Addis Die komplette Route war nicht organisiert. Mit ein wenig “Afrikaerfahrung” kann dies völlig problemlos, sehr viel billiger vor Ort getan werden. Für den Transfer im Land stehen Überlandbusse, Taxis und Flugzeuge zur Verfügung. Aufgrund der grossen Entfernungen im Land habe ich fast alle grossen Distanzen mit der sehr zuverlässigen Äthiopien Airlines überbrückt. Als Beispiel sei der Flug von Addis nach Gondar im Norden zu nennen. Die Flugzeit beträgt etwa 1 1/2h + 1/2h Taxi in den Ort für ca 80€ Flug + 35Birr Taxi. Eine Busfahrt dauert, wenn die Fahrt pannenfrei bewältigt wird, etwa 2 Tage für 45Birr Bus + eine Übernachtung (Nachts fahren keine Busse) für etwa 20-30Birr, Verpflegung extra. In der alten Kaiserstadt Gondar kann die Trekkingtour in die Semien mountains bei zahlreichen Tourguides gebucht werden. Zu empfehlen ist ANNDARGACHEW GRIMA, der sich um alles kümmert und mir sehr kompetent erschien. Zu erreichen ist er über die e-mail Adresse andarg2004@yahoo.com. Die Tour kann individuell zusammengestellt werden. Variabel sind Startpunkt und Transport zum Startpunkt, Strecke, Dauer der Tour, ob man selber kocht oder einen Koch im team hat. Außerdem hat man die Wahl wieviel Gepäck auf dem eigenen Rücken oder einem Pferderücken transportiert wird. Ich habe mich selbst verpflegt und auch für mich selbst gekocht. Das “team” setzt sich dann wie folgt zusammen:
Für eine 5 Tagestour ist bei Transport mit einem Taxi für die 80km bis zum Startpunkt mit etwa 300€ zu rechnen. Darin enthalten sämtliche Gebühren, Lohn, meine Verpflegung (jedes Teammitglied versorgt sich selbst) und Trinkgeld. Die Strecke von Gondar zu den Simien mountains kann auch mit einem public bus zurückgelegt werden, dass spart etwa 80$, dauert aber statt 3 Stunden etwa 5-6 Stunden, und ist sehr unkomfortabel mit der ganzen Ausrüstung. Die Touren durch das Hochland Äthiopiens sind durchweg Campingtouren. Ich empfehle die eigene Ausrüstung zu verwenden. Optional kann das equipment geliehen werden, dabei handelt sich aber meist um oft benutztes Material in nicht immer gutem Zustand. |
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Allgemeines Reiseführer: “China preiwert reisen” vom HAYIT Verlag “Mit dem Fahrrad durch China” vom Michael Imhof Verlag Informationen zu Einreise, Land und Aktuellem im CHINA CLUB: China-club (kann man nicht besser beschreiben) Verständigung: In den größeren Orten wird auch Englisch gesprochen. Ansonsten gilt, sich mit Sprachführern “durchzuschlagen”. Empfehlenswert ist der Besuch eines Chinesisch Kurses z.B bei der Volkshochschule. Zumindest sollte man in der Lage sein, sich vorzustellen, sein Herkunftsland nennen und die Zahlen 1-100 können. Orientierung: In der Provinz sind alle Straßenschilder in chinesischen Schriftzeichen. In den o.g. Reiseführern sind die wichtigsten Orte übersetzt, eine Orientierung ist damit möglich. In Hongkong habe ich eine Landkarte gefunden, in der alle Orte mit englischen Namen und chinesischen Schriftzeichen dargestellt waren. Solche Karten dürfte es in allen Einreisestädten geben. Persönlicher Eindruck Es schon verblüffend zu beobachten, daß China auf den ersten Blick nicht den Eindruck eines kommunistisch regierten Landes machte, abgesehen von den Prozeduren der Einreise. Außer in Städten oder bei besonderen Anlässen, findet man kaum die erwarteten Parolen und Fahnen. Statt dessen überwiegen die Eindrücke die auf die Sinne wirken. Das Fremde und Exotische hatte mich gefesselt. Es waren die Gerüche der Garküchen, die Düfte der Wälder, die Sprache und Neugierde der Einheimischen und die uralte Kultur die die Größe der Partei vergessen ließen. Es ist ein Land, das danach schreit mit dem Fahrrad erkundet zu werden. Das Fahrrad ist hier das Verkehrsmittel Nr 1, in der Provinz wird dies auch noch lange so bleiben. Das Fahrrad war für mich die Brücke zu den Menschen. In puncto Sicherheit habe ich bisher noch keinen Vergleich. Niemals davor und danach mußte ich so wenig aufpassen. Gerade in der Provinz, weit ab der großen Städte, findet man Herbergen, wo ich von der Gastfreundlichkeit überwältigt war. Eine Familie in den Bergen lehnte beispielsweise jegliche Bezahlung strikt ab, obwohl selbst arm und die Verhältnissen sehr einfach waren. Sie fühlten sich durch die Anwesenheit des Fremden geehrt. Ich habe mich richtig behütet gefühlt und über mein Eigentum wachte die Familie. Auch für die Versorgung auf der weiteren Strecke wurde in Form eines kleinen Lunchpaketes gesorgt. Aufmerksamkeit erforderte lediglich der Verkehr auf den Straßen. China abseits der touristischen Attraktionen, immer wieder gern. Route Hongkong, Guilin, Emei shan, Chengdu, Yangtse, Xian, Shaolin, Qufu, Tianjin, Beidaihe, Peking Ausführlich beschrieben im Buch, siehe shop und Leseprobe |
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Schweden/ südlicher Kungsleden
Kocher am Kungsleden Allgemeines Reiseführer: “Schweden: Kungsleden” vom Conrad Stein Verlag, enthält detaillierte Beschreibung. Touristinfo Funäsdalen: info@funasdalsfjall.se - www.funasdalsfjall.se Der Kungsleden (Königsweg) ist kein durchgängiger Wanderweg. Es wird zwischen dem Nördlichen (ca 400km), von Abisko bis Hemavan, und dem Südlichen (ca 350km), von Storlien bis Sälen, unterschieden. Der von mir ausgewählte Teilabschnitt von Tänndalen nach Grövelsjön, führt durch das absolut sehenswerte Rogens Naturreservat. Beeindruckende Natur entschädigen für einen der schwierigsten Abschnitte des gesamten Kungsleden. Ein echtes Naturerlebnis wollte ich haben, ich habe es bekommen! Mein Ausgangspunkt Tänndalen liegt ca 360km nördlich von Oslo. Karten: Fjällkarten W1 und Z8 Persönlicher Eindruck Das mühsame Wandern im Naturschutzgebiet Rogen wird durch urzeitlich anmutende Landschaften, einsame Wildnis und Ruhe mehr als wett gemacht. Schon am ersten Tag macht man die Bekanntschaft mit Moor, Geröll, windigen baumlosen Hochebenen und was es bedeutet sie zu durchwandern. An das Schuhwerk werden höchste Ansprüche gestellt. Um meine Trekkingstiefeln zu schützen, haben sich meine Gummiüberziehschuhe fürs Motorrad bestens bewährt. Sie stellen eine Alternative zu Gummistiefeln für die sehr moorigen Abschnitte des Treks dar, sind schnell wieder zusammengerollt und verstaut, sobald wieder fester Grund erreicht ist, zu beziehen über den Motorradzubehörhandel. Das Wetter im Fjäll kann sehr launisch sein, es muß mit allem gerechnet werden. Allerhöchsten Ansprüchen muß daher auch die Regenbekleidung genügen. Erhöhte Vorsicht ist geboten bei Strecken über nasses/ feuchtes Geröll! Für Wetterschutz und Übernachtungsmöglichkeiten steht ein ausreichend dichtes Netz an Schutzhütten zur Verfügung. Die kostenpflichtigen Stugas der STF (Schwedischer Tourismus Verband) bieten zudem die Möglichkeit Lebensmittel zu kaufen (etwas teurer), den Komfort eines Bettes und Küchenbenutzung. Im August 2005 bezahlten nicht STF Mitglieder 335 Kronen für eine Übernachtung im Bett, und 80 Kronen für einen Zeltplatz. Die Mitgliedschaft im deutschen Jugendherbergsverband wird anerkannt (Ausweis mitnehmen), die Preise reduzieren sich um etwa ein Drittel. Neben dem Trekking ist das Rogengebiet ein Eldorado für Kanuten und Angler.
Route
Ist man auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen, um von Grövelsjön zum Ausgangspunkt der Trekkingtour zurückzukehren, muß man hierfür einen zusätzlichen Tag einplanen. Die Busfahrt geht um 16:30 Uhr von Grövelsjön nach Mora, am nächsten Tag um 8:00 Uhr fährt der Bus nach Sveg, am Nachmittag geht es dann nach Funäsdalen (tolles Fjällmuseum!) und von hier nach nochmaligem Umsteigen weiter nach Tänndalen. Kosten ca 60€. Alternativ kann man versuchen, von Idre aus per Anhalter nach Funäsdalen zu kommen. |
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