Einsatz am Kungsleden/ Schweden

!!! Es gibt eine Alternative !!!

Warum nicht mit dem Material kochen, was (fast) überall verfügbar ist? Der Wildniskocher macht es möglich. Im Camp oder auf dem Weg dorthin findet man in der Regel ausreichend Holz für den Betrieb. Zugegeben, ein Hobo Kocher ist nicht der typische Campingplatzkocher. Die Kocher der WK Serie jedoch, verwandeln sich bei Bedarf vom rauhen Wildniskocher zum zahmen Esbitkocher/Spiritus oder Brennpastenkocher, und das ohne jeden weiteren Aufwand. Die Kocher eignen sich nicht für den Einsatz mit Kohle, da Schäden an den Aluminiumkomponenten aufgrund der sehr viel höheren Hitze nicht ausgeschlossen werden können.

Einsatz des  Ur-Wildniskochers im Hochland Äthiopiens

Hier konnte ”er” unter Beweis stellen was er kann. Morgens Kaffee- und Teewasser für drei Mann, Abends warme Mahlzeit, Wasser für den Tee zum Sonnenuntergang und warmes Wasser für den Abwasch. Den Brennstoff (Holzästchen)  dafür gab es reichlich im Umkreis des Zeltes, selbst in über 4000m Höhe kein  Problem.

Warum die Dreiecksform?

Die Dreiecksform vereint Stabilität und Standfestigkeit mit geringem Gewicht.

Warum aufklappbar?

Das offene “Türchen” erlaubt das einfache und bequeme Aufbauen des Feuers auf dem Bodenrost. Das Feuer muß nicht, wie in geschlossenen Systemen, von oben entfacht werden. Es ist auch nicht nötig, den Kocher über ein auf dem Boden befindliches Feuer zu stülpen. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, den Kocher nach Gebrauch aufzuklappen und durch scheuern auf dem Boden zu reinigen.

Fotos vom letzten Einsatz am Kungsleden in Schweden

Einsatz am Kungsleden/ Schweden

Essen fertig

lecker, lecker

Verwendung außerhalb der Spezifikation

0

1

2

3

Zielgruppe

Höhe/ Seitenlänge

Gewicht

Packmaß (Fläche/ Höhe)

Kochleistung

Lagerfeuer- feeling

oder als Alternative

Das mag er am Liebsten :)

kompakt

sicher verstaut

WK15

Rucksack-, Fahrradreisende, usw

Gebrauchsanweisung

150 / 2x116, 1x118mm

470g

130x150 / 25mm

0,5l Wasser in 4-7 Minuten

WK30

Gruppenreisende mit Rucksack, Kanuten, Motorrad- und Autofahrer, usw

Das gab es noch nicht. Das bietet Ihnen keiner.

Der große Bruder des WK15, geeignet für die unten beschriebene Zielgruppe. Ein HOBO-Kocher für Gruppen mit viel Hunger. Über eine große Öffnung kann der WK30 während des Betriebes “gefüttert” werden, ohne dafür den Topf anzuheben. Gewohnt vielseitig, robust und stabil für schwere Töpfe.

Gebrauchsanweisung

300 / 2x232, 1x236mm

1750g

240x300 / 25mm

1l Wasser in 7 Minuten

Der Bodenrost ist für den Betrieb mit z.B. Holz in der unteren Position eingelegt. Der Wildniskocher funktioniert nach dem Kamineffekt, d.h durch die unteren seitlichen Öffnungen wird der Sauerstoff für das Feuer ”eingesaugt”. Es entsteht eine sehr effektive Verbrennung. Zum Entzünden des Holzes empfehle ich eine halbierte Esbittablette. Verstopft Asche die Bohrungen des Bodenrostes, kann beim WK15 mit Hilfe der Aschekurbel der Bodenrost in Erschütterungen versetzt werden, wodurch die Öffnungen frei werden. Sauerstoff kann wieder ungehindert an das Brenngut gelangen. Die Öffnungen des WK30 sind ausreichend groß, sodaß der Einsatz einer Aschekurbel nicht erforderlich ist.

Einzigartig beim WK30 der Steg, der dem Kocher Stabilität verleiht, und ermöglicht, jede gängige Größe von Töpfen und Pfannen zu benutzen.

Der Bodenrost ist beim WK15 für den Betrieb mit Esbit in der oberen Position eingelegt. In der Mitte des Rostes befinden sich kleinere Bohrungen  auf denen die grossen und kleinen Esbitblöcke plaziert werden können. Der Wildniskocher funktioniert nun wie ein herkömmlicher Esbitkocher.

Der WK30 bietet in dieser Einstellung die Möglichkeit den Trangia oder eine Brennpastenpfanne  einzusetzen.

Diese Funktion ist dann wichtig, wenn schnell mal dezent ein Tütensüppchen zubereitet werden soll.

 

Sehr robust, sehr stabil, und kompakt für den Transport. Dies wird möglich durch den Einsatz von Edelstahl und Aluminium.

Funktionelle Alleskönner >ohne weitere Kosten< für Gas oder Flüssigbrennstoff, die Reisen sehr viel einfacher machen.

 

Der Clou, im zusammengeklappten Zustand nicht größer als ein Taschenbuch, bzw ein dünner A4 Katalog !! Damit für all diejenigen  unter uns, die auf Gewicht und Packmaß achten müssen.

Für den WK15 stehen zwei robuste, unempfindliche Taschen zur Auswahl. Die original outreq Tasche oder eine Gürteltasche mit zusätzlichem Staufach für z.B. eine große Packung ESBIT.

Der WK30 wird ausschließlich mit der outreq Tasche geliefert.

Fragen zu WK15

Moin, moin!

Wie lässt sich die Kochleistung (Temperatur) regeln? Gibt es mit Hebelchen verschliessbare Frischluftöffnungen o.ä.?

Wie groß müssen die Töpfe mindestens sein (Durchmesser)?

Wieviel Wasser läßt sich bei ca. 15° Außentemperatur mit einer Füllung / durchschnittlichen Kleinholzmenge in etwa kochen?

Antwort outreq:

die Temperatur läßt sich ausschließlich über die Füllmenge regulieren, was bei meinen bisherigen Touren auch völlig ausreichend war.

Die Mindesttopfgröße beträgt 100mm.

Die Kochleistung ist von den Faktoren

  • Brenngutart (harte, faserige oder weiche Hölzer verbrennen unterschiedlich!),
  • Größe und Konsistenz der Ästchen,
  • Wärmeübertragung und Wärmehaltung des Topfes (wie gut schließt der Deckel?) und der
  • Sauerstoffzufuhr zum Brandgut (Benutzung der Aschekurbel!)

abhängig. Ein Fertiggericht Kartoffelbrei konnte ich bei ca 5°C mit einer Handvoll trockener Fichtenhölzer zubereiten.

Ich hoffe die Fragen ausreichend beantwortet zu haben, wenn nicht stehe ich jederzeit für ewietere Erläuterungen zur Verfügung.

Forumthema: “Gibt es noch den Wildniskocher”

http://forum.bikefreaks.de/showflat.php?Cat=0&Board=gear&Number=186809&page=%200&fpart=2&vc=1

Frage von “gafi” im Trekkingforum

ich hätte mal ne frage, wie lange brennt der WK15 denn mit einer holzladung? is ja nicht viel Volumen, muss ich dann immer den topf rübertun und nachlegen? wie ist die Rußentwicklung? kann man damit gut in der  Apside kochen? wie lange braucht er zum abkühlen nach dem Frühstücksei? oder Kaffee?

leider ist die Webseite nicht sehr informativ...

Antwort von outreq:

hallo  zusammen,

mit Interesse verfolge ich die Diskussionen im Forum. Der  Wildniskochers WK15 kann an Orten wie jeder andere Kochertyp auch betrieben werden. Ich selbst habe schon unter der Apside meines Zeltes gekocht, mit  Bedacht versteht sich. Hält man sich an die Empfehlungen, die ich in meiner  Gebrauchsanweisung gebe (als download auf meiner website) sollten nicht mehr Flammen aus dem Kocher kommen, wie bei jedem anderem Kocher auch. Trotzdem  Vorsicht, im Betrieb mit Holz habe ich Temperaturen am oberen Seitenblech von  250 bis 300°C gemessen. Ganz sicher ist das Kochen mit Esbit, wie es Anja und Bernd auch beschrieben haben. Die Größe des Brennraumes, bzw des Kochers, ist meiner Meinung nach das Optimum zwischen Kocherleistung und Gewicht/ Kompaktheit. Die Wahl des Gehäusematerials Edelstahl ist gewählt worden, um die einfache Reinigung von Ruß zu ermöglichen, und Festbrennen zu vermeiden. Andere Bleche wären deutlich günstiger gewesen. Trotz alldem, Kritik stehe ich  jederzeit positiv gegenüber.

Gerhard fragte: Besteht der Kocher aus Alu oder Edelstahl

Antwort von outreq:

hallo Gerhard, folgende Teile sind aus verzugsfreiem!  Edelstahl (behält auch unter großer Hitze die Form):  Alle Seitenbleche, die  Gewindestangen für die Scharniere und die Bodenrostträger. Aus Aluminium sind: Der Bodenrost und die Scharnierhülsen. Festbrennender Ruß (ich vermute, daß dies  hinter der Frage steckt) gibt es kaum. Nach der Benutzung können Rückstände auf den Innenseiten der Seitenbleche abgewischt werden. Der Bodenrost kommt nur mit Asche und Glut in Verbindung, keine Brandrückstände die entfernt werden müßten.  Sollten noch Fragen offen sein, helfe ich dir gern weiter, bei ebay oder auf outreq.com. Gruß Michael