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Fragen zu WK15
Moin, moin!
Wie lässt sich die Kochleistung (Temperatur) regeln? Gibt es mit Hebelchen verschliessbare Frischluftöffnungen o.ä.?
Wie groß müssen die Töpfe mindestens sein (Durchmesser)?
Wieviel Wasser läßt sich bei ca. 15° Außentemperatur mit einer Füllung / durchschnittlichen Kleinholzmenge in etwa kochen?
Antwort outreq:
die Temperatur läßt sich ausschließlich über die Füllmenge regulieren, was bei meinen bisherigen Touren auch völlig ausreichend war.
Die Mindesttopfgröße beträgt 100mm.
Die Kochleistung ist von den Faktoren
- Brenngutart (harte, faserige oder weiche Hölzer verbrennen unterschiedlich!),
- Größe und Konsistenz der Ästchen,
- Wärmeübertragung und Wärmehaltung des Topfes (wie gut schließt der Deckel?) und der
- Sauerstoffzufuhr zum Brandgut (Benutzung der Aschekurbel!)
abhängig. Ein Fertiggericht Kartoffelbrei konnte ich bei ca 5°C mit einer Handvoll trockener Fichtenhölzer zubereiten.
Ich hoffe die Fragen ausreichend beantwortet zu haben, wenn nicht stehe ich jederzeit für ewietere Erläuterungen zur Verfügung.
Forumthema: “Gibt es noch den Wildniskocher”
http://forum.bikefreaks.de/showflat.php?Cat=0&Board=gear&Number=186809&page=%200&fpart=2&vc=1
Frage von “gafi” im Trekkingforum
ich hätte mal ne frage, wie lange brennt der WK15 denn mit einer holzladung? is ja nicht viel Volumen, muss ich dann immer den topf rübertun und nachlegen? wie ist die Rußentwicklung? kann man damit gut in der Apside kochen? wie lange braucht er zum abkühlen nach dem Frühstücksei? oder Kaffee?
leider ist die Webseite nicht sehr informativ...
Antwort von outreq:
hallo zusammen,
mit Interesse verfolge ich die Diskussionen im Forum. Der Wildniskochers WK15 kann an Orten wie jeder andere Kochertyp auch betrieben werden. Ich selbst habe schon unter der Apside meines Zeltes gekocht, mit Bedacht versteht sich. Hält man sich an die Empfehlungen, die ich in meiner Gebrauchsanweisung gebe (als download auf meiner website) sollten nicht mehr Flammen aus dem Kocher kommen, wie bei jedem anderem Kocher auch. Trotzdem Vorsicht, im Betrieb mit Holz habe ich Temperaturen am oberen Seitenblech von 250 bis 300°C gemessen. Ganz sicher ist das Kochen mit Esbit, wie es Anja und Bernd auch beschrieben haben. Die Größe des Brennraumes, bzw des Kochers, ist meiner Meinung nach das Optimum zwischen Kocherleistung und Gewicht/ Kompaktheit. Die Wahl des Gehäusematerials Edelstahl ist gewählt worden, um die einfache Reinigung von Ruß zu ermöglichen, und Festbrennen zu vermeiden. Andere Bleche wären deutlich günstiger gewesen. Trotz alldem, Kritik stehe ich jederzeit positiv gegenüber.
Gerhard fragte: Besteht der Kocher aus Alu oder Edelstahl
Antwort von outreq:
hallo Gerhard, folgende Teile sind aus verzugsfreiem! Edelstahl (behält auch unter großer Hitze die Form): Alle Seitenbleche, die Gewindestangen für die Scharniere und die Bodenrostträger. Aus Aluminium sind: Der Bodenrost und die Scharnierhülsen. Festbrennender Ruß (ich vermute, daß dies hinter der Frage steckt) gibt es kaum. Nach der Benutzung können Rückstände auf den Innenseiten der Seitenbleche abgewischt werden. Der Bodenrost kommt nur mit Asche und Glut in Verbindung, keine Brandrückstände die entfernt werden müßten. Sollten noch Fragen offen sein, helfe ich dir gern weiter, bei ebay oder auf outreq.com. Gruß Michael
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